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Andropause – „Man on fire“

Die Andropause (männliches Klimakterium) beschreibt den schleichenden

Abfall der Geschlechts- und Wachstumshormone mit zunehmendem Lebensalter.

 

Die Andropause des Mannes ist nicht nur durch Testosteron zu erfassen, sondern ist ein

komplexer Prozess multipler hormoneller Dysfunktionen und betrifft auch DHEA, Wachstumshormon, Östrogene, Progesteron, Pregnenolon, Serotonin und Melatonin.

 

Die Reduktion der beschriebenen Hormonsysteme kann für viele Symptome verantwortlich sein, zB verminderte Lebensenergie, Depression, Müdigkeit, Reizbarkeit, Abnahme der Muskelmasse, verminderte Libido, Gewichtszunahme mit Fettansatz an Bauch und Hüfte.

 

Die Ursachen der Andropause kann man in drei Gruppen gliedern:

 

Altersbedingt: der Abfall der anabolen und androgenen Hormone ist individuell, schreitet aber insgesamt nur langsam und schleichend voran und wird oft erst in späteren Lebensabschnitten (ab ca. 70 Jahren) klinisch relevant.

Stressbedingt: der belastungsbedingte Hypogonadismus betrifft auch schon jüngere Männer, teils schon ab dem 20.-30. Lebensjahr. Erhöhte psychische Belastungen, Stress, Schlafmangel, intensive berufliche und familiäre Lebensphasen sowie hohe Freizeitaktivitäten teils mit physischer Überlastung (Leistungssport) sind ursächlich für den vorzeitigen Abfall der Geschlechtshormone.

Metabolisch bedingt:

  • Adipositas und Insulinresistenz führen zu erhöhten Östrogenspiegel durch die hohe Konzentration des Enzyms Aromatase im Fettgewebe, welche Androgene in Östrogene umwandelt;

  • Schilddrüsenerkrankungen führen oft zu einem verminderten Testosteron und Progesteron. Das Schilddrüsenhormon T3 reguliert viele Gene im Hoden, die an der Testosteronbildung beteiligt sind;

  • Zinkmangel kann zu einem verminderten Testosteron führen;

  • Die Höhe des Vitamin D3-Spiegels korreliert mit den Testosteron-Werten, dh ein Vitamin D3-Mangel bedingt oft Testosteron-Werte im untersten Referenzbereich;

  • Hohe Cortisol-Werte (Stresshormon) führen zu einem verminderten Testosteron;

  • Ein Vitamin K-Mangel hat Auswirkungen auf die Testosteron-Bildung;

  • Ein Magnesiummangel begünstigt ein erniedrigtes Testosteron.

 

Die Symptome einer Andropause können stark das Leben beeinflussen.  Ein rechtzeitiger Hormoncheck und gegebenenfalls eine Supplementierung mit bioidenten Hormonen ist für betroffene Männer lebensverändernd.

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